Trauerbegleitung mit und ohne Pferd
Hufauszeit: Trauer bewältigen
Trauer hat so viele Facetten. Trauer ist nicht nur da, wenn wir uns von jemandem verabschieden müssen. Trauer ist ein Gefühl das wir immer wieder in uns verspüren. Man kann über einen Jobverlust, eine Freundschaft, oder über eine Beziehung die zu Ende geht, trauern. Egal was es ist, das Gefühl der Trauer hat uns alle schon mal erreicht.
Ich begleite Menschen in ihrer Trauer mit oder ohne Pferd. Mit dem Pferd schaffe ich eine Ebene der Akzeptanz. Das Pferd kann zum Fels in der Brandung werden, an dem man sich anlehnen kann.
Egal, welches traurige Gefühl es im Moment auch ist, ich und meine Pferde werden dir achtsam zuhören und dir die Kraft geben, die du brauchst.
5 Gründe, weshalb ich auch Pferde in meiner Trauerbegleitung einsetze:
1. Das Berühren und die Nähe zu Pferden schenken Kraft: Sowohl das Berühren als auch das Berührt werden fördern die Freisetzung von Wohlfühlhormonen. Wenn das Pferd die Trauernden anstupst, sanft beschnuppert oder sie sein Fell streicheln oder umarmen, werden deutlich mehr Wohlfühlhormone ausgeschüttet. Dadurch sinkt der Stresspegel, und sogar Ängste können abnehmen.
2. Das Pferd fördert das Selbstvertrauen: Man muss sich beim Pferd nicht verstellen, angeben oder Unvollkommenheiten verbergen, um gemocht zu werden. Man darf einfach so sein, wie man ist – und wird dennoch (oder gerade deshalb!) akzeptiert. Das trägt dazu bei, das Selbstwertgefühl zu stärken.
3. Beim Pferd ist man im Moment: Die Trauernden können sich ganz auf sich selbst und ihre Gefühle konzentrieren, bekommen die Möglichkeit, zu trauern, nachzudenken und sich selbst wahrzunehmen – ohne sich um Kinder, Wäsche, Arbeit oder andere Verpflichtungen kümmern zu müssen. Im Hier und Jetzt vergessen sie manchmal sogar ihre Trauer und fühlen sich einfach glücklich, Zeit mit dem Pferd zu verbringen. Das allein kann schon sehr unterstützend sein.
4. Wertfreiheit: Pferde sind sensible Tiere, die ohne Worte die tiefsten Gefühle wahrnehmen und nachvollziehen können. In ihrer Nähe entsteht ein geschützter Raum, in dem Trauernde ihre Emotionen offen zeigen können, ohne bewertet zu werden oder unbeabsichtigt Ratschläge zu bekommen.
5. Entspannung: Die ruhige und gelassene Art der Pferde wirkt sich positiv auf den Menschen aus und fördert eine Atmosphäre von Akzeptanz und Verständnis. Dadurch können sich Menschen entspannen, Stress abbauen, Herzfrequenz und Blutdruck sinken, und sie empfinden das Zusammensein mit den Pferden als angenehmer.
Die Trauerbegleitung mit dem Pferd findet immer vom Boden aus statt.
Zusammen mit Carole Steiger biete ich Workshops mit Pferd und Pony für Erwachsene und Kinder an
Zusammen sprechen, grillen, kochen, lachen, weinen oder auch mal Pferdefell spüren. Für Jugendliche von 13–16 Jahren, die gerade mit Trauer, Stress oder schweren Themen zu tun haben.
Ob Mobbing, Trennung oder Selbstzweifel – hier bist du okay, genau so wie du bist.
Kein Druck. Kein Muss. Einfach du
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